Dohren Wild Farmers Cup 2010
Mittwoch, 28. Juli 2010
Es ist nicht notwendig verrrückt zu sein…aber es hilft. Nachdem die Damen ihr letztes Turnierwochenende 2008 in Gent zusammen verbrachten, folgten sie in diesem Jahr den Herren nach Dohren.
Wieder war der Treffpunkt der VCD in Niendorf. Tankwart Madita hatte zum Glück schon für alle Nichtfahrer den ersten goldenen Saft mitgebracht um das Getriebe der Mannschaft ins Laufen zu bringen. Soweit gestärkt begannen wir unsere gemeinsame Reise in den Süden. In Dohren angekommen mussten wir uns erstmal um das Protokoll der kommenden Stunden kümmern.
TOP 1 – Getränke
Alles aus den Autos raus und die Fahrer mit Bier versorgen. Zelte aufbauen um die Getränke in den Schatten stellen zu können.
TOP 2 – Nur blau ist schlau
Wer hätte gerne blaue Finger- und Fußnägel? Maren und Mareen stellten sich ganz vorne an um im Nagelstudio “Auf Knien Zur Grünen Wiese” noch einen Platz zu ergattern. Aber als Skoda, Stephan und Holger ihre Zehenpracht zeigten…da kann ich nur sagen – zum Glück befand sich ein bisschen Lackdampf zwischen uns!
TOP 3 – Gefrohren in Dohren?
Es sah alles so aus als könnte dieses Wochenende eine Neuauflage von Gent werden. Dicke Regenwolken hingen über dem Platz als um 18:30 das Eröffnungsspiel losging. Die einen machten es sich mit Prosecco auf halbem Wege an der Busstation / im Dugout gemütlich, während die anderen unter Schirmen am Spielfeldrand standen. Kaum hatte der Regen aufgehört (es sollte auch der letzte Tropfen an dem Wochenende gewesen sein) standen die Dodgers vereint am Zaun und legten los um die Hamburger Jungs lauthals gegen die Dohren Wild Farmers zu unterstützen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der 5 zu 2 Sieg auch ein bisschen an uns gelegen hat! Den richtigen Eindruck bei den anderen Turniergästen haben wir auf jeden Fall hinterlassen…
TOP 4 – Du bist, was du isst
Um nicht den Eindruck zu erwecken, an diesem Wochenende würde es immer nur ums Trinken gehen, haben wir natürlich auch ans Essen gedacht. Helen und Paddy haben sich stehts bemüht das Grillfleisch rechtzeitig umzudrehen um es nicht verkohlt auf die Teller zu bringen. Wir alle wissen, dass “stehts bemüht” auch nur eine schlechte Note 4 bedeutet…
TOP 5 – Ich bin mein Shirt
Jetzt wurde es endlich Zeit unsere wahre Identität anzunehmen. Aus Maren wurde Schließer Feinripp, Madita wird nur noch Baseball Sylvie genannt, der Eisenarsch gehört nur Tanni allein, Helen heißt jetzt Octopussy, Julia wird zu Trooper Jacky, Mareen ist Scary Nylons – hört aber auch auf den Namen High Top :-), Svenja B. kann sich nicht mehr daran erinnern und ist deshalb das einzig wahre Filter Brain, Svenja K. bläst uns um als Steam Pinky, Denise sorgt für gute Musik als Clicki, Daniela (dieses Wochenende verletzungsfrei) bleibt wohl trotzdem für immer Clumsy-Schlumpf und für mich als Stadtkind bleibt es immer ein Rätsel ob Reh oder Hund (und in Dohren gab es sogar Pferde…).
TOP 6 – Party Highlights
Schon fast obligatorisch eröffnen die Dodgers die Tanzfläche. Schließer sorgt stets für Getränke, spielt Luftgitarre und verzückt damit die jungen Männer, die sich gleich für sie oben frei gemacht haben. Sie wissen ja nicht, dass Maren am nächsten Tag Nacken hat. Ein wenig später gibt es einen unfreiwilligen Trikottausch zwischen Alex und Stadtkind. Am Ende der Party sind es auch wieder die Dodgers, die die Tanzfläche als letztes verlassen.
TOP 7 – Der Morgen danach
Einige krabbeln gerade aus ihrem Bett, andere sind spät dran und kommen jetzt erst vom Sonnenuntergang zurück zum Zeltplatz. Wie auch immer ist es 8:30 Uhr und Tag 2 beginnt.
Tag 2
Ab ins Beachoutfit und rauf auf den Platz zu unserem ersten Spiel gegen Buxtehude. Aber wer ist schon Buxtehude wenn man Dodgers heißt und in bunten Röcken, Kleidern, Hüten, Bikinis und der besten Laune von Welt mal eben den ersten Sieg einfährt. Der Sekt hat den Rest getan und diesen Morgen unvergesslich gemacht. Auch die Spiele am Nachmittag haben wir mit großem Spaß und einem weiteren Sieg gegen Dohren hinter uns gebracht. Frisch geduscht und umgezogen ging es zum Energietanken an die Mad Max Bar mit Schuss vom Schließer – danke Maren, das hat uns alle wieder ganz weit nach vorne gebracht! Am Abend gab es nochmal Grillfleisch von Alex und die Reste von dem bunten Strauß. Nun aber schnell zur Players Night ins Partyzelt. Wie am Vorabend eröffneten die Dodgers die Tanzfläche. Helen und der DJ in Gent hatten eine besondere Beziehung – kein Musikwunsch wurde ihr erfüllt. Dieses Jahr war alles anders – sah man sie auf der Tanzfläche, dann entweder zu “We No Speak Americano” oder “Break your heart”, so schnell kann ein DJ die Octopussy glücklich machen. Nach einer durchtanzten Nacht ging es kurz ins Zelt zum schlafen um dann wieder frisch in den Tag 3 zu starten.
Tag 3
Ein Glück wurde unser Spiel von 9:30 Uhr auf 10:45 Uhr verschoben, so konnten wir in ruhe Frühstücken und beim ersten Baseballspiel des Tages vom Spielfeldrand aus zusehen. Danach ging es auch für uns auf den Platz. Wie auch schon am Vortag haben wir viel auf den Positionen ausprobiert und vor allem interessante Variationen im Feld gefunden. Der Steal an der 2nd Base wird in Zukunft nur noch nach dem Prinzip “oben/unten” durch SS und 2nd genommen. Helen als Catcher hat so eine gute Figur gemacht, dass man ihren Block durch die offene Hüfte als durchaus schlüpfrig bezeichnen kann. Steam Pinky macht an der 1st jedem Linedrive den garaus und Eisenarsch sieht man nur noch auf Mad Max im Infield jedem Ball hinterher fliegen.
Der Tag ging anschließend in geselliger Runde auf der Tribüne des Hauptfeldes zuende. Die Herren belegen den insgesamt 8. Platz, während die Damen mit dem 2. Platz einen Pokal nach Hause bringen. Wir alle hatten unendlich Spaß, es war manchmal anstrengend aber immer schön mit allen Teams und unseren Herren.
Lasst mich diesen Bericht mit einem kurzen Reim beenden…
Die Dodgers war’n in Dohren
In Gent ha’m wir gefrohren.
Was will man zu den Highlights sagen
Könn wir doch mal Schließer fragen:
“Mareen geh nochmal übers Feld
Ich brauch da was aus meinem Zelt”
Wenn Dodgers auf ne Reise gehn
Dann werden auch die and’ren sehn:
Wir sind das geilste Team der Welt
Das and’re in den Schatten stellt.
Eure Lynn # 15




Klasse Bericht Lynni, danke für deine Mühe!! Hast ja alles gut erinnert, du bist halt die Geilste!! ;-))
Wirklich,klasse Artikel!–Aber: ICH hatte KEINE lackierten Fußnägel!!! ;-))
Ohhhh, bei dem Bericht bekomme ich Sehnsucht!!!!! …und ich muss gestehen am meisten nach den “Tier”en, die in der schönsten “Stadt” der Welt “fest sitzen” :-) Grüße aus Köln
Ich kann mich nur anschließen, klasse Bericht. Ich hatte das Gefühl dabei zu sein. Bis bald mal wieder zu einem Heimspiel! Liebe Grüße Sally
Lieber Stephan, ich hätte schwören können deinen Fußnagel auch unter meinem Pinsel gesehen zu haben :-)
Liebe Lynn, da muß ich Dich leider enttäuschen…
Ich war der Dritte Herr mit den blauen Fußnägeln!
Liebe Lynn. Du hast sie mir auch persönlich gepinselt! ;-)
Naja Stephan und ich sehen uns in einer “Bierlaune” wohl sehr ähnlich ;-)
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