Damen – St. Pauli Thunderbirds vs. Dodgers – Ergebnis 6:12 / 9:10
Samstag, 26. April 2003

Habe ich es nicht letzte Woche vorausgesagt? Wir haben uns ganz deutlich gegen die Thunderbirds gesteigert und das Beste daran ist, ich bin davon überzeugt, dass der Höhepunkt noch nicht mal erreicht ist.
Boxscore Spiel 1
| Team | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | RUN | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Thunderbirds | 0 | 0 | 0 | 2 | 4 | 0 | 0 | 6 | 4 | 8 |
| Dodgers | 1 | 1 | 5 | 0 | 2 | 3 | - | 12 | 13 | 6 |
Boxscore Spiel 2
| Team | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | RUN | H | E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Thunderbirds | 6 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 9 | 8 | 4 |
| Dodgers | 0 | 1 | 2 | 2 | 0 | 4 | 1 | 10 | 10 | 2 |
Aber fangen wir von vorne an.
Am Samstagmorgen beim Aufstehen haben wohl alle das selbe gedacht – „Warum muß es regnen und hoffentlich hört es bald auf“, denn wenn man schon zu so einer nachtschlafenden Zeit wie 7.45 Uhr auf dem Spielfeld sein muß, um aufzubauen und sich aufzuwärmen, dann möchte man nicht das es umsonst war, sondern man will dann auch spielen.
Aber der Wettergott hatte erbarmen mit uns und wir konnten um 10 Uhr ohne Regen starten.
Die ersten Innings im 1. Spiel verliefen relativ ausgeglichen was den Punkte Stand betraf, allerdings zeigten wir uns auch von unserer absolut verschlafenen Seite.
Lange nicht erlebt das ein Gegner gegen uns mehrfache Double-Outs und vor allem ein Tripple-Out geschafft hatte.
Aber nur um eins klar zu stellen, diese Spielzüge gelangten den Thunderbirds nur, weil einige unserer Spielerinnen einfach noch nicht aufgewacht waren. So verschenkten wir das eine oder andere mal, mit keinem/ oder mit einem Out und Bases Loaded, die Chance mal richtig Punkte vorzulegen.
Zum Ende des ersten Spiels wachten wir dann aber auf und ließen in der Defense keine Runs mehr zu, holten selber aber kontinuierlich in jedem Inning einen Punkt nach dem anderen, um dann am Ende mit 12:6 zu gewinnen.
Hervorzuheben im ersten Spiel waren die absolut perfekten Catches aus der Luft von unserer Second Base Frau Ezi und der unermüdliche und absolut inspirierende Einsatz unseres Neuzugangs aus den USA, Debbie.
Im zweiten Spiel starteten wir mit unserer neuen Pitcherin Annie (hat im Winter Training mit dem pitchen begonnen), der zur Zeit noch ein wenig die Routine fehlt um konstant in die Strike Zone zu pitchen.
Dieser Umstand und die Tatsache, das das Feld dann auch leider zwei Outs verschenkte, brachte uns schnell in den Rückstand von 0:6 und keinem Out. Da wir heute Berufs-und Krankheitsbedingt leider nur Annie und mich (Maren) zur Verfügung hatten, hatte ich dann trotz des durchgepitchten ersten Spiels noch mal das Vergnügen.
Im 1. Inning kassierten wir keinen weiteren Run und im 2ten folgten dann noch mal 3 Runs für die Thunderbirds.
Wir selber wußten im ganzen Spiel nur das wir zurück lagen, zumal wir es in den ersten beiden Innings auch nicht schafften nach zu legen, aber keiner wußte bis zur zweiten Hälfte des 6ten Innings wie es genau stand.
Dann wurde uns aber durch Michi (Coach) offenbart, das wir lediglich 4 Runs bräuchten um den Ausgleich zum 9:9 zu schaffen und jeder sollte doch einfach nur das tun was nötig wäre. Soll heißen, aufs Base kommen und aggressiv spielen, aber nicht Lebensmüde in ein Out rennen.
Und wie sollte es anders sein, der Ausgleichspunkt war gerade sicher nach hause gebracht, da kam das dritte aus und es ging ins letzte und entscheidende Inning.
In der Defense lief es dann auch ziemlich perfekt, es war so wir es sein sollte, 3 Batter – 3 Outs. Also mußten wir nun in der Offense alles geben um den einen entscheidenden Punkt zum Sieg zu holen.
Die entscheidende Situation kam dann bei 2 Outs, Katharina, die Michi als Pinchrunnerin eingewechselt hatte, auf der 3ten Base und Swantje am Schlag.
Swantje die im ersten Spiel zu den absoluten Schlaftabletten gehört hatte, war während des 2ten Spiels aufgewacht und hatte schon im 6 Inning einen absolut wichtigen Fly Ball, der mindestens 2 Thunderbirds nach hause gebracht hätte, eigentlich unerreichbar aus der Luft gefangen und zauberte nun den besten Bunt aller Zeiten aus dem Ärmel und war sicher an Eins.
Katharina war natürlich während dessen nach hause gestürmt und erzielte so für uns den Siegerpunkt zum 10:9. Hervorzuheben im zweiten Spiel das allgemeine Engagement des Teams (insbesondere auch Tine die Freitag noch mit Fieber im Bett lag) das sich aus jeder Situation wieder heraus holte und nicht einmal den Kopf hängen ließ.
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